Ratgeber · Computer & Sicherheit

Windows 10 im Herbst 2026: Wie lange gibt es noch Updates, und was solltest du jetzt tun?

Kurz gesagt: Der normale Support für Windows 10 ist seit Oktober 2025 vorbei. Privatnutzer bekommen über das Programm für erweiterte Sicherheitsupdates weiter Sicherheitsupdates, laut den aktuellen Berichten über die Microsoft-Dokumentation inzwischen bis zum 12. Oktober 2027. In Europa ist das kostenlos, aber nur, wenn du dich angemeldet hast. Viele Ratgeber nennen noch den 13. Oktober 2026, das ist überholt.

Was gerade gilt

  • Normaler Support: beendet am 14. Oktober 2025. Seitdem gibt es für Windows 10 keine neuen Funktionen und keinen allgemeinen Support mehr.
  • Erweiterte Sicherheitsupdates für Privatnutzer: nur wichtige Sicherheitsupdates, nach aktuellem Stand bis 12. Oktober 2027. Im Europäischen Wirtschaftsraum kostenlos, Voraussetzung ist die Anmeldung am PC mit einem Microsoft-Konto.
  • Wer nicht angemeldet ist oder sich nicht mehr mit dem Microsoft-Konto anmeldet, bekommt keine Sicherheitsupdates mehr und surft mit einem zunehmend unsicheren System.
  • Firmen: Für geschäftlich genutzte Geräte gelten eigene, kostenpflichtige Regeln. Das betrifft auch kleine Betriebe.

So prüfst du in zwei Minuten, ob dein PC geschützt ist

  1. Einstellungen öffnen, dann „Update und Sicherheit“, dann „Windows Update“.
  2. Steht dort ein Hinweis zur Registrierung für erweiterte Sicherheitsupdates, bist du noch nicht dabei. Folge der Anleitung und melde dich mit deinem Microsoft-Konto an.
  3. Steht dort, dass dein Gerät registriert ist, und kommen weiter monatliche Updates an, ist alles in Ordnung.

Deine drei Möglichkeiten

  1. Bei Windows 10 bleiben, mit Sicherheitsupdates bis Oktober 2027. Sinnvoll, wenn der Rechner gut läuft und ein Wechsel gerade nicht passt. Die gewonnene Zeit nutzen, um den Umstieg in Ruhe zu planen.
  2. Auf Windows 11 wechseln. Kostenlos, wenn der Rechner die Voraussetzungen erfüllt. Das prüft die App „PC-Integritätsprüfung“ von Microsoft. Vorher immer alle Daten sichern.
  3. Neues Gerät. Wenn der Rechner Windows 11 nicht unterstützt und ohnehin langsam ist. Oft reicht ein günstiges Gerät, wichtig sind eine SSD und genug Arbeitsspeicher. Beim Umzug von Daten, Programmen und E-Mail hilft dir jemand, der das regelmäßig macht.

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Ohne Sicherheitsupdates weiter Online-Banking machen oder E-Mails mit Anhängen öffnen.
  • Auf Anrufe oder Pop-ups hereinfallen, die wegen „Windows 10 läuft ab“ zur Fernwartung drängen. Microsoft ruft nie unaufgefordert an. Mehr dazu im Ratgeber Gefälschte Anrufe und E-Mails erkennen.
  • Windows-11-Upgrades ohne vorherige Datensicherung starten.

Unsicher, was für deinen Rechner richtig ist? Ich prüfe ihn, sage dir ehrlich, ob sich Windows 11 oder ein neues Gerät lohnt, und übernehme Umstieg, Datenumzug und Einrichtung, in Leipzig, Naunhof und Umgebung.

Zur Computerhilfe

Ron Portner, TSAM, Leipzig. Stand: 8. Oktober 2026, nach Berichten über die aktualisierte Microsoft-Dokumentation (u. a. PC Games Hardware, Notebookcheck). Maßgeblich sind die Angaben von Microsoft.

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